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REGiNA-Projektpartner in Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina berufen

Prof. Dr. med. Dr. phil. Urban Wiesing, Leiter des Instituts Ethik und Geschichte der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen – und Projektpartner in der Gesundheitsregion REGiNA – wurde im Dezember 2011 in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina berufen.

Außerdem ist der Tübinger Medizinethiker Mitglied in eine Arbeitsgruppe des Weltärztebundes gewählt worden, die bis 2014 die "Deklaration von Helsinki" überarbeitet. Die Deklaration gilt als wichtigstes Dokument ärztlicher Standesauffassung. Der Weltärztebund hat darin die ethischen Grundsätze für die medizinische Forschung am Menschen festgeschrieben.

Prof. Urban Wiesing wurde 1998 auf den Lehrstuhl Ethik der Medizin der Universität Tübingen berufen, damals der erste Lehrstuhl dieser Art in Deutschland. Er hat sich unter anderem auf die ethischen Aspekte der modernen Technologie in der Medizin spezialisiert. In der Gesundheitsregion REGiNA hat Wiesing die ethische Begleitforschung übernommen und die ethische Beratung der Partner auf dem Weg neuer Therapien in die klinische Anwendung.

Die Aufnahme in die Leopoldina sieht Wiesing als eine große Würdigung seiner wissenschaftlichen Leistungen und insbesondere auch der seiner Instituts-Mitarbeiter. „Ich freue mich sehr über die Aufnahme. Ich verstehe sie auch als eine Wertschätzung für das ‚kleine’, vergleichsweise junge Fach Medizinethik und die Themen, die dieses Fach zu bearbeiten hat. Und ohne die hervorragenden Mitarbeiter am Institut hätte ich die Arbeit niemals schaffen können.“

Quelle: UKT

24.01.2012

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