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Urogenitalsystem

Manche Störungen und Erkrankungen des Urogenitaltraktes treten im höheren Lebensalter häufiger auf als in jungen Jahren. Eine davon ist Prostatakrebs, er ist generell die häufigste Krebsform beim Mann. Wird die Prostata operativ entfernt, kann es zu Nervenverletzungen und in der Folge zu Inkontinenz und Impotenz kommen.

Die Regenerative Medizin setzt bei den Ursachen dieser Symptome an. So werden in der Gesundheitsregion REGiNA Verfahren zur Regeneration von Nerven im Urogenitalbereich entwickelt. Neuartige Nervenleitschienen sollen dafür sorgen, dass die Nerven in die richtige Richtung wachsen. Hydrogele bilden ein geeignetes Trägermaterial speziell für das Nervenwachstum im Urogenitalbereich.

Schließmuskelschwächen kommen sowohl bei Männern als auch bei Frauen mit steigendem Alter immer häufiger vor. In der Gesundheitsregion REGiNAwurden bereits vielversprechende Ansätze zur Regeneration der Muskelfunktion entwickelt. Stammzellen aus dem Knochenmark und/oder Muskelvorläuferzellen sollen in den Schließmuskel eingebracht werden, um seine Funktion zu stärken bzw. wiederherzustellen.